Katholische Kitas im Erzbistum Paderborn
Katholische Kindertageseinrichtungen Hochstift gGmbh
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Aktuelles

Toben mit Auszeichnung

Die Sudhagener Kindertageseinrichtung St. Elisabeth wurde als „Bewegungsfreundliche Kita“ zertifiziert. Das feierten Klein und Groß mit Spiel und Spaß in der örtlichen Mehrzweckhalle.

Die Einrichtungsleiterin Rita Henke (v. l.), Erzieherin Katharina Schäfer, Meike Beulshausen vom djk-Sportverband und die pädagogische Regionalleiterin der Kath. KiTas Hochstift gem. GmbH, Kirsten Gerold, präsentieren zusammen mit den Kindern Luisa (vorne, v. l.), Emma, Sophia, Svenja, Mia und Johanna das neue Bewegungszertifikat.

Als Freibeuter verkleidet zeigen die Kindergartenkinder den „Piratentanz“.

20 lokale Unternehmen haben Preise für die Tombola der Kita St. Elisabeth gespendet.

Sudhagen. Das ostwestfälische Delbrück-Sudhagen liegt zwar so gar nicht am Meer, dennoch sind hier für einen Nachmittag die Piraten los: die 38 Kinder der Kita St. Elisabeth feiern als Freibeuter verkleidet die Zertifizierung ihrer Einrichtung als „Bewegungsfreundliche Kita“.

Dafür sind sie mit ihren Eltern, Erziehern und der Vertretung des Djk-Sportverbandes in die Sudhagener Mehrzweckhalle gekommen.
Eigens für die Zertifizierungsfeier haben die Kinder den „Piratentanz“ einstudiert, den sie allen Anwesenden vorführen.
„Für uns ist Bewegung schon immer ein wichtiger Teil des pädagogischen Konzepts gewesen“, sagt Rita Henke, die Leiterin der Kita St. Elisabeth. „Es lag darum nahe, sich um diese Zertifizierung zu bemühen.“

Um die entsprechende Urkunde zu erhalten, wurde ein viele Seiten starkes Konzept aufgestellt und die Mitarbeiter der Kita (sechs pädagogische Fachkräfte, eine Integrationskraft und eine Ergänzungskraft) haben in 70 Lerneinheiten ihr Wissen rund um Sport und Gesundheit erweitert.
„Kinder bleiben immer länger in der Kita. Da wird Bewegung als pädagogischer Bestandteil der Einrichtungen immer wichtiger“, sagt Meike Beulshausen vom Djk. Beulshausen überreicht das vier Jahre gültige Zertifikat an die Tagesstättenleitung.
Henke ergänzt, dass Bewegung auch ein Grundstein für die Sprachentwicklung sei. Turnen, Toben und Tollen fördere komplexe Verbindungen im Gehirn. Darum wird nicht nur in der Kita gehüpft und gerannt, sondern auch in der Mehrzweckhalle: „Einmal pro Woche steht uns diese Halle zur Verfügung“, sagt Henke. Obwohl die Kita einen eigenen Turnraum habe, biete die große städtische Sporthalle noch ein paar Möglichkeiten mehr. Die Stadtverwaltung arbeite gut mit der Kita zusammen und so dürfe die Einrichtung schon länger die Sporthalle mit nutzen.
Um den Kindern der Einrichtung auch zukünftig viel Abwechslung beim Spielen bieten zu können, sollen auf dem Außengelände der Kita weitere entsprechende Spielgeräte installiert werden.
Und weil die Geräte ihren Preis haben, haben sich Vertreter der Eltern zusammengetan, um Sponsoren zu finden und um an diesem Festnachmittag eine Tombola veranstalten zu können. „Wir haben 20 lokale Unternehmen gefragt, ob sie uns unterstützen würden und alle haben „ja“ gesagt“, sagt Vater Stefan Hahne, der die Tombola organisiert. 150 Preise vom Fußball bis zum Gutschein sind so für die Verlosung zusammen gekommen. Die insgesamt 250 Lose zu je einem Euro sind schnell ausverkauft. So sind 250 Euro für das Außengelände der Kita schon einmal sicher.

Kirsten Gerold, pädagogische Regionalleitung bei der Kath. Kindertageseinrichtungen Hochstift gem. GmbH (Träger der KiTa), lobt das tolle Engagement der Eltern und die Unterstützung des Bewegungskonzepts: „Es ist schön zu sehen, wie viele hier sind und sich einbringen“, sagt Gerold.
An Schaukel, Balancierbalken und Krabbeltunneln zeigen die Kinder ihren Eltern stolz, wie sportlich sie schon sind. Gegen 16 Uhr beginnt dann die Tombola. Der Hauptpreis ist – ganz im Sinne der Bewegung – ein hochwertiges Longboard von Brunotti.

Text und Fotos: Vivien Tharun

Schwerpunktthema: Eingewöhnung und Trennung

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