Katholische Kitas im Erzbistum Paderborn
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Abschied von vielen Komplizen

Marianne Geschwinder nach 44 Jahren in der Kita Steinhausen verabschiedet / Immer gut drauf gewesen/Nachfolgerin Magret Grewe übernimmt

Mit großem Dank für ihr Engagement und die tolle Entwicklung des Familienzentrums St. Christophorus in Steinhausen verabschiedete sich Kath. Kita Hochstift Chef Detlef Müller von Marianne Geschwinder. Sie hatte 44 Jahre dort gearbeitet, davon 38 Jahre als Leiterin.

So viele Jahre war Marianne Geschwinder als Kita-Leitung für das Familienzentrum in Steinhausen verantwortlich. Dafür bedankte sich Mechthild Hesse im Namen des gesamten Kirchenvorstandes bei ihr.

Steinhausen. Mindestens der aktuelle Elternbeirat hat bereits als Kind auf ihrem Schoß gesessen. Denn ganze Generationen von Kindern aus Steinhausen hat Marianne Geschwinder in ihrem Berufsleben begleitet. Erst seit 1979 als Erzieherin, dann als Leiterin der Kita St. Christophorus. Nun geht die engagierte Erzieherin in Freistellungsphase der Altersteilzeit. 44 Jahre in der gleichen Einrichtung, davon 38 Jahre als Leitung der Kita, die seit zehn Jahren in Trägerschaft der Kath. Kindertageseinrichtungen Hochstift gem. GmbH ist, das stellte ihr Geschäftsführer Detlef Müller bei der Verabschiedung als besonderes Zahlenwerk heraus. In all den Jahren sei es ihr gelungen, die Kita in guter Weise weiterzuentwickeln. Als Nachfolgerin wurde jetzt zugleich Margret Grewe eingeführt, die 58-Jährige ist seit 10 Jahren in der Kita und war bislang bereits fünf Jahre Ständige Stellvertreterin von Marianne Geschwinder.

„Nimm Dir Zeit für Dinge, die Dich glücklich machen“, vermeldeten die Servietten auf jedem Platz im Pfarrheim von Steinhausen das Motto der Verabschiedung. Denn nach so vielen Jahren in der Leitung von Kita und Familienzentrum St. Christophorus ist Marianne Geschwinder jung geblieben und hat im Ruhestand viel vor. „Wir wünschen Dir eine so schöne Rente, wie Du sie Dir verdient hast“, sangen die Vorschulschlümpfe ihrer Kita Leitung als Abschiedslied. Mit einem Regenbogentanz unterhielten sie die Gäste der Verabschiedung. Neben dem aktuellen Kita-Team und dem Elternbeirat, zahlreichen Kolleginnen und Weggefährten war auch die Kirchengemeinde vertreten. Das machte deutlich, wie verbunden ihr die Einrichtung trotz Trägerwechsel zur Kath. Kitas Hochstift gem. GmbH vor zehn Jahren immer noch ist. Ein Verdienst, den Marianne Geschwinder, selbst jahrelang Mitglied im Kirchenvorstand, immer mitgestaltet hatte. Die Dankesworte von Gemeindereferentin Daniela Reineke machten diese enge Verbindung deutlich. Mit Füßen, Händen, Kopf und Herz sei die Kita-Leitung immer bei der Sache gewesen, immer dort, wo sie gebraucht worden sei, habe immer alles im Blick gehabt und habe mit dem Herzen gehofft, geglaubt und geliebt.

Viele Pfarrer und Pastöre habe sie erlebt, an zahlreichen Bauvorhaben mitgewirkt und habe die Kita zielstrebig vorangebracht, lobte auch Udo Löhr aus dem Kirchenvorstand. Nadine Meermeyer aus dem Elternbeirat dankte Marianne Geschwinder besonders für die tolle Arbeit, die sie und ihr Team in der Coronazeit geleistet habe. Sie habe immer nette Worte für alle gefunden, die Kinder hätten sich immer willkommen gefühlt bei ihr. Große Worte, die auch ihr Chef Detlef Müller nur unterstrich. Denn er sprach Marianne Geschwinder seine Anerkennung für ihre Leistung im Familienzentrum aus, strich ihren hohen fachlichen Anspruch heraus und bewunderte ihre Art, mit der sie immer alle Menschen für sich und ihre Anliegen gewinnen konnte. Dabei habe sie in der Kita immer das Ganze im Blick gehabt, sei dabei authentisch gewesen. Sie habe vieles mitgemacht, aber nicht alles, habe keine Plaketten oder Auszeichnungen an der Hauswand gesammelt, sondern geschaut, was gut für die Kita gewesen sei, dankte er Marianne Geschwinder besonders für ihr „Glaubens- und Lebenszeugnis“, das sie in ihre Arbeit habe einfließen lassen.

Die künftige Pensionärin bedankte sich bei allen ihren Begleitern. Denn eine Kita-Leitung sei wie ein Banküberfall, ohne richtige Komplizen gehe das nicht. Und von denen habe sie immer reichlich gehabt. Zuallererst dankte sie ihrem Mann Klaus und Sohn Maximilian, dann aber auch dem gesamten Kita-Team mitsamt Küchenfeen und Reinigungsteam. Gemeinsam habe man sich allen Entwicklungen gestellt und dann auch gemeinsam die Erfolge gesehen. Besonders bedankte sie sich bei Mitstreiterin Gertrud Dirks, die bereits dagewesen sei, als sie 1979 gestartet sei und heute noch den Frühstückstreff mitbetreue. An die vielen Vorgesetzten und auch den Kirchenvorstand vor Ort richtete sie ihren Dank, bezeichnete den Wechsel zur Kath. Kita Hochstift gem. GmbH aber als gute Entscheidung.

Schwierigkeiten habe sie immer als starke Frau gemeistert, sie habe vier Jahrzehnte voller Kraft und Elan gewirkt, bei lauten und wilden Kindern sei sie immer geduldig gebliebenen, texteten ihre Kolleginnen anschließend. Doch nun solle sie auch einmal „am kinderleeren Strand relaxen können“, unterwegs mit ihrem Mann auf Reisen viel erleben, in einem tollen Rentnerleben mit reichlich Zufriedenheit. Marianne Geschwinder wird noch bis zum Monatsende im Familienzentrum St. Christophorus sein, dann wechselt sie in die Ruhephase der Altersteilzeit.

 

Text/Fotos: Christian Schlichter

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