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„Der eigentliche Schatz sind ja Sie“

Kita-Leitung Kerstin Spischak in St. Laurentius verabschiedet / 600 Kinder in 31 Jahren betreut

von links: Pfarrer Josef Schniedermeier hatte sie eingestellt, Pfarrer Thomas Stolz verabschiedet, Detlef Müller war in den Jahren nach dem Trägerwechsel ihr Chef: Sie drei wünschten Kerstin Spischak (Mitte mit Schatzkiste) im Rahmen aus bunten Luftballons alles Gute für den Ruhestand.

Eine tolle Torte zum Abschied: Kerstin Spischak verlässt die Kita St. Laurentius nach 31 Jahren.

Paderborn. Ein gutes Dorf voll Kinder, das habe sie in den vergangenen 31 Jahren wohl schon betreut, hatte Pfarrer Thomas Stolz nachgerechnet. Richtig geschätzt. Bei ihrer Verabschiedung als Kita-Leitung von St. Laurentius bestätigte ihm Kerstin Spischak, dass es wohl so an die 600 Jungen und Mädchen gewesen seien, die in der katholischen Kita St. Laurentius betreut worden waren. Anfang der 90er hatte sie in der Paderborner Kita begonnen, kurz darauf übernahm sie auch die Leitung. 68 Kinder in drei Gruppen betreut die Einrichtung. Kerstin Spischak habe ihren Dienst immer mit Freude und gut gelaunt getan, attestierte ihr auch ihr langjähriger Chef Detlef Müller. Er gratulierte zum Ruhestand für die Kath. Kita Hochstift gem. GmbH als Träger.

Aufgeregt waren die Kinder von St. Laurentius und das bereits seit Tagen. Heimlich musste geübt werden, was beim Sommerfest mit Verabschiedung für die scheidende Leitung aufgeführt werden sollte. Mit bunten Tüchern und guten Wünschen sprachen sie ihrer Kita-Leitung beim Wortgottesdienst ihren Dank aus. Einzelne Gruppenkinder brachten ihr kleine Schätze nach vorne und dankten für „Einkaufen und Handwerkern, Organisieren und Splitter entfernen, fürs Zuhören, Spielen und Spielplatzfegen“. Noch viel mehr habe sie für die Kinder getan, bedankte sich Kath. Kita Hochstift Chef Detlef Müller. „Der eigentliche Schatz sind ja Sie“, rief er Kerstin Spischak zu. Dass sie so positiv die Einrichtung geführt habe, lasse sich in St. Laurentius spüren. Auch aus den Herausforderungen habe sie immer das Beste gemacht. Schön sei, dass sie auch als Leitung mit viel Bürokratie das Wesentliche, die Kinder, nicht aus den Augen verloren habe.

„Sie dürfen mit einem zufriedenen Herzen in den Ruhestand gehen, weil sie viel für die Gesellschaft, die Kirche und auch die Stadt getan haben“, strich Pfarrer Thomas Stolz heraus, wie sehr er die Arbeit von Kerstin Spichak schätze. „Sie sind zwar doch etwas kleiner als ich, aber sie sind ganz schön Oho!“, rief der großgewachsene Pfarrer der neuen Ruheständlerin zu. Blumen und Dank vom Kirchenvorstand, den Eltern und natürlich von den Kindern zeigten die große Wertschätzung für ihre Arbeit. Mit Luftballons und Trommeln, Klangstöcken und silbernen Pompons, Luftschlangen und Seifenblasen wurden die Jungen und Mädchen aktiv und feierten die Leiterin mit einer lustigen Party, „weil sie das so gerne mag“.

Die gebürtige Dresdnerin Kerstin Spischak (64) bedankte sich für die lobenden Worte. Ganz besonders freute sie sich aber über Pfarrer Josef Schniedermeier, der sie damals eingestellt hatte und zum Abschied gekommen war. „Sie haben mir damals das Vertrauen geschenkt, diese Wertschätzung habe ich gespürt“, freute sie sich. Einige der Eltern von heute habe sie bereits als Kinder selbst auf dem Schoß gehabt, das sei immer noch ein komisches Gefühl. Das zeige aber, wie lange sie schon in St. Laurentius sei. Möglich geworden sei die lange Zeit aber nur durch die Zusammenarbeit mit den Eltern und natürlich ihrem tollen Team, dem sie besonders dankte.

Spischaks Nachfolgerin kommt auch aus St. Laurentius. Ina Kampschroer wird nach den Sommerferien als neue Leitung eingeführt.

 

Text und Fotos: Christian Schlichter

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